MacBook Air M1

2020 erschien mit dem MacBook Air M1 eine überarbeitete Variante des beliebten mobilen Apple-Rechners. Besonderheit gegenüber den Vorgängermodellen ist die Integration des modernen Mobilprozessors M1. Der speziell für den Apple Mac entwickelte Chip soll die Performance des Notebooks in neue Dimensionen heben. Der leistungsstarke Prozessor ist neben dem Air auch in Modellen wie im MacBook Pro und dem Mac Mini des Jahres 2020 zu entdecken. Neben dem neuen Prozessor bietet das 2020er MacBook Air auch optimierte Akkulaufzeiten und neue Detailfeatures. Doch ist das neue MacBook Air der perfekte Begleiter für unterwegs?

Was macht das MacBook Air zum perfekten Begleiter?

„Portability“ ist das große Stichwort, wenn es um die Vorzüge des MacBook Air M1 geht. Mit einer Displaygröße von 13 Zoll balanciert das Notebook von Apple ideal zwischen Kompaktheit und einer optischen Zugänglichkeit, die bei kleineren Displays nicht gegeben ist. Daneben präsentiert sich das Display in noch überzeugenderer Schärfe: Die Auflösung von 2560×1600 sorgt bei dem kompakten Display für feine Detaildarstellungen. Die möglichen Helligkeitsoptionen sind für unterwegs wie geschaffen, denn durch die feineren Einstellungen an der Helligkeit kann auch an sonnenreichen Tagen mit dem Notebook an der frischen Luft mit möglichst wenigen Spiegelungen gearbeitet werden.

Ein absoluter Bonuspunkt des neuen Modells ist die Akkulaufzeit, die gegenüber dem Vorgängermodell weiter verbessert wurde. So soll das Gerät je nach Einstellungen dank des Akkus kabellos bis zu zwei Stunden länger laufen, als das vorherige Modell. Gerade, wenn man viel unterwegs ist, wird die Akkulaufzeit zu einem zentralen Argument für das Notebook von Apple. Wer das Notebook viel unterwegs verwendet, muss sich bei seinen Mitmenschen auch nicht für laute Lüftergeräusche entschuldigen. Das MacBook verzichtet auch aufgrund des modernen Prozessors auf einen Lüfter und funktioniert so nahezu lautlos. Mit einem Gewicht von etwa 1,29 kg unterscheidet das Air die Marke von 2 kg deutlich und wird so zum leicht transportierbaren Begleiter für unterwegs. Ob Displaygröße, Akkulaufzeit oder Gewicht – das MacBook Air M1 wurde für den Einsatz fernab stationärer Arbeitsbedingungen perfektioniert und so zum perfekten Begleitcomputer.

M1 – Was ist das Besondere?

Das Herzstück des Air-Modells von 2020 ist der neue Prozessor M1. Der Chip der Reihe Apple Silicon ist ein System-on-a-Chip, der mehrere Chips in einem verbindet und so als multifunktionales Rechenzentrum des MacBooks gilt. Apple präsentiert mit dem M1 den ersten Apple Silicon für Mac-Hardware. Der Chip wurde speziell für das System entwickelt. Den Vorreiter für das System-on-a-Chip bilden die Tablets und Smartphones von Apple selbst, die bereits eine Dekade zuvor ähnliche omnipotente Chips in die Hardware integrierten. Dabei ist der Chip unter anderem zugleich für Prozessorleistung, Grafikverarbeitung und Arbeitsspeicher verantwortlich. Als bahnbrechend gilt der 5nm-Prozess, auf deren Grundlage der M1-Chip entwickelt wurde. Der M1 wird als erster PC-Chip präsentiert, der mit der Techologie gefertigt wurde. Damit nimmt der M1 gleich mehrere Sonderstellungen in dem Produktkosmos von Apple ein. Und der neue Chip liefert dem MacBook des Jahres 2020 gleich einen deutlichen Performancesprung.

Warum ist M1 so viel schneller als die bisherigen Intel CPUs?

Schnelligkeit und Power sind die Stichworte, wenn es um die Leistung des neuen Prozessors M1 geht. Apple hat sich mit diesem Chipmodell von den Intel-Prozessoren der Vormodelle emanzipiert. Damit liefert Apple einen Vorreiter in der modernen Chip-Technologie für Notebooks. Der M1 enthält einen leistungsfähigen Prozessor, der bis zu acht Kerne verwendet (die günstigste Air-Variante greift jedoch auf sieben Kerne zurück). Je vier der Kerne wurden in diesem Fall für Performance und Effizienz optimiert. So schafft es der M1 sowohl aufwändige Rechenprozesse, wie auch einfachste Vorgänge effizient zu verarbeiten. Dabei scheinen sowohl Performance als auch Energieverbrauch Referenzpunkte bei der Entwicklung gewesen zu sein. So soll der Chip nicht nur deutlich schnellere CPU-Performance als Vorgängermodelle liefern, sondern auch wesentlich energiesparender funktionieren.

Apple wirbt beim M1 mit dem schnellsten integrierten Grafikprozessoren der Welt, der mit seinen acht Kernen bis zu 25.000 Threads synchron verarbeiten können soll. Die effiziente Arbeitsweise des M1 soll zudem auch merklichen Einfluss auf die Batterielaufzeit haben, die dank der energiesparenden Technologie deutlich erhöht wurde. Die komplexe Architektur des Chips hebt den M1 und das damit verbundene MacBook Air M1 deutlich von Vorgängern und vielen Konkurrenzprodukten ab. Und ist damit deutlich schneller als die bisher verwendeten Intel-CPUs in Apple-Notebooks.

Das MacBook Air M1 im Vergleich zum MacBook Pro und dem MacMini

Synchron zum neuen MacBook Air erschien 2020 eine Variante des MacBook Pro sowie des MacMini mit dem neuen M1-Chip. Wer sich für die neue M1-Technologie der Reihe Apple Silicon interessiert, hat damit drei verschiedene Hardwareoptionen. Was unterscheidet die drei Modelle mit dem M1 untereinander?

Tatsächlich stellt der Chip bzw. Prozessor den geringsten Unterschied zwischen dem Air und dem MacBook Pro 2020 dar. Beide verfügen um einen vergleichbaren M1-Chip, wobei die günstigste Variante des Air über nur sieben Kerne statt acht verfügt. Auch bei Arbeitsspeicher und der SSD gibt es kaum Differenzen. Aber bei der Preisklasse zeigt sich bereits der Unterschied, denn das Pro ist definitiv die teurere Hardware. Zum Einen verzichtet das Air auf einen eigenen Kühler und präsentiert sich damit deutlich leiser, das Kühlsystem des MacBook Pro hat jedoch den Vorteil, die Leistung der Hardware zu optimieren. Damit lassen sich hardwareintensivere Anwendungen optimaler umsetzen. Wer also anspruchsvolle Software auf seinem Notebook verwenden möchte, sollte sich die Anschaffung des Pro überlegen. Daneben bietet das teurere MacBook Pro außerdem leichte Vorteile bei Akkulaufzeit und maximaler Bildschirmhelligkeit.

Wer jedoch statt Notebook stationäre Hardware vorzieht, kann mit dem MacMini zu einem traditionellen Desktop-PC greifen, der üblicherweise deutlich günstiger als das Air daherkommt. Natürlich müssen Nutzer in diesem Fall auf Portabilität – eine der großen Stärken des MacBook Air M1 – verzichten. Auch das hochwertige Retina-Display der mobilen Variante fällt in diesem Fall weg. Allerdings unterstützt der MacMini bis zu zwei 4K-Monitore, die sich extern anschließen lassen. Daneben ist die Hardware mit Maßen von 19,7 x 19,7 x 3,6 Zentimetern äußerst kompakt für eine Desktoplösung. Und mit einem Gewicht von nur etwa 1,2 kg unterbietet die Hardware gar das mobile Air. Der Desktop lässt sich somit durchaus auch problemlos an andere Orte transportieren. Das MacMini bietet daneben mehr USB-Lösungen sowie einen HDMI-Anschluss, auf den Nutzer das MacBook Air M1 verzichten müssen. Ob man sich für das MacMini oder das Air entscheidet, hängt natürlich maßgeblich vom Anwendungsbereich ab. Wer jedoch viel unterwegs arbeitet, sollte vielleicht den etwas höheren Preis des portablen Air in Kauf nehmen, um eine mobile Hardware zur Verfügung zu haben.

Fazit zum MacBook Air M1

Mit dem M1-Chip verfügt das neue MacBook Air M1 über ein modernes multifunktionales Rechenzentrum, ein System-on-a-Chip, dass den vergangenen Intel-Chips vergleichbarer Apple-Hardware spürbar überlegen ist. Wer nach einigen Jahren nach einem Hardware-Upgrade, d.h. einem neuen MacBook schaut, oder auf eine mobile Apple-Hardware umsteigen möchte, darf sich auch über eine lange Akkulaufzeit freuen, die je nach Anwendungsbereich deutlich über 14 Stunden erreichen kann. Im Gegensatz zum MacBook Pro handelt es sich beim Air mit dem Prozessor M1 um eine Einstiegslösung, die auf Portabilität setzt. Wer rechenintensive Anwendungen durchführen möchte, gehört allerdings tendenziell zur Zielgruppe des MacBook Pro. Mit einer Auflösung von bis zu 2560×1600 Pixeln hat das Air allerdings in puncto Display offensichtliche Stärken bei der Schärfe vorzuweisen. Absolute Portabilität hat das Notebook auch dank des geringen Gewichts von 1,29 kg. Damit gehört das MacBook Air M1 zu den überzeugenden Notebooklösungen der Gegenwart.

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